Sport am Morgen: 7 Tipps für den Start in den Tag

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Früher war ich nie der Mensch, der in der Früh aus dem Bett gekommen ist. Allein beim Gedanken an Sport am Morgen hätte ich mich am liebsten an meiner Matratze festgekettet, damit mir das Übel erspart bleibt. Im Sommer wäre das Ganze ja noch verhandelbar: Die Sonne strahlt ins Schlafzimmer, man wird vom Vogelgezwitscher geweckt und die warmen Temperaturen halten einen nicht lange in den eigenen vier Wänden. Im Herbst und Winter sieht es mit Sport am Morgen allerdings schon wieder ganz anders aus: Morgens ist es lange dunkel, was das Aufwachen schier unmöglich gestaltet, und die schrecklich kalten Temperaturen legen schon fast automatisch den Rückwärtsgang Richtung Bett ein – kommt dann noch Regen dazu… Da verwirft man schon mal schnell seinen Vorsatz für die Runde Sport am Morgen.

Wie schafft ihr es also, dass Sport am Morgen auch zu den unbequemen Jahreszeiten kein Problem mehr ist? Bei mir hat sich das aus einer stressigen Woche ergeben, in der ich den ganzen Tag von A nach B gerannt bin. Die einzige Zeit für ein Training war – ihr wisst es schon – morgens. Das hieß für mich: ab ins kalte Wasser! Und so schlimm war Sport am Morgen dann doch nicht, denn bis heute gehe ich lieber in der Früh zum Training. Das gute Gefühl, schon etwas für Körper und Geist getan zu haben, bevor der Alltag überhaupt startet, ist unbezahlbar.

Meine Top 7 Tipps, damit Sport am Morgen bald kein Problem mehr für euch ist:

1. Sporttasche am Vorabend packen

Sport am Morgen kann schon Stress genug sein. Müsst ihr dann noch in der Früh durch die Wohnung rennen und alles Wichtige zusammensuchen, kann euch das schon euer ganzes Training vermiesen. Deshalb finde ich, ist es super wichtig, die Sporttasche mit allen Essentials vorzubereiten. Denkt auch daran, dass ihr eventuell das Outfit für die Arbeit und Make Up direkt mit einpackt – einfach je nachdem, wie euer Tag aussieht.

2. Gesundes Abendessen

Es gibt viele Verfechter von „keine Kohlenhydrate zum Abendessen“. Meiner Erfahrung nach hindert euch das allerdings beim Sport am Morgen. Seid ihr noch ganz ausgehungert vom Abend zuvor, mindert der ständige Hunger euren Trainingserfolg. Genauso wenig bringt es euch etwas, wenn euch das fettige Essen vom Vorabend noch in der Früh im Magen liegt. Deshalb: Esst ein fettarmes, gesundes Abendessen und scheut euch nicht vor Kohlenhydraten.

3. Genug Schlaf

Für jedes Training braucht ihr Energie. Und für eine kräftige Portion Sport am Morgen sowieso. Es nützt euch nichts, wenn ihr verschlafen im Fitnessstudio steht und die Hälfte eures sonstigen Gewichts benutzen müsst. Achtet darauf, dass ihr mindestens acht Stunden Schlaf bekommt. Das bedeutet wahrscheinlich für die meisten, früher ins Bett zu gehen als gewohnt. Aber seht es mal so: Schlaf hilft beim Abnehmen. Da schlagt ihr praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe.

4. Nicht denken, sondern machen

Wenn euer Wecker klingelt, dann steht ihr auf! Kein Abwägen der Vorteile des warmen Bettes gegenüber der kalten Realität. Ihr werdet es niemals bereuen, aufgestanden zu sein, um Sport am Morgen zu machen. Niemals! Und deshalb gilt: Legt euren Wecker ans andere Ende des Zimmers und springt auf, wenn er klingelt. Das gibt euch wortwörtlich einen Jumpstart in den Tag.

5. Trinken

Jeder weiß, während dem Training ist Hydratisieren wichtig. Was viele aber vergessen, ist, dass ihr im Schlaf schwitzt – also Wasser verliert. Noch dazu habt ihr eurem Körper mindestens für die letzten acht Stunden kein neues Wasser zugeführt. Wacht ihr auf, ist euer Körper total ausgetrocknet… Deshalb mein Tipp: Trinkt nach dem Aufstehen sofort genügend Wasser. Ich trinke vom Aufstehen bis zum Verlassen des Hauses 1/2-1l Wasser und bin damit fit für den Sport am Morgen. Solltet ihr damit am Anfang Probleme haben, macht euch keine Gedanken. Trinkt einfach so viel ihr könnt und versucht es jeden Morgen etwas zu steigern.

6. Ein kleiner Snack

Die einen sagen, auf leeren Magen zu trainieren, verbrennt mehr Fett, die anderen sagen, nicht zu frühstücken, schadet dem Stoffwechsel. Was ich aber ganz sicher weiß ist, dass Sport am Morgen ohne einen kleinen Snack für mich unmöglich ist. Deshalb esse ich immer eine Banane oder mache mir einen kleinen Smoothie aus Beeren und Bananen. Obst ist meiner Meinung nach am besten. Die einfachen Kohlenhydrate gehen sofort ins Blut und sind eine schnelle Energiespritze.

7. Gut aufwärmen

Mein Kreislauf ist direkt nach dem Aufstehen noch nicht komplett auf der Höhe. Deshalb achte ich darauf, dass ich mich 10-15 Minuten aufwärme bevor ich mit dem Sport am Morgen beginne. Das hilft mir unheimlich, in die Gänge zu kommen und meinen Körper auf die bevorstehende Anstrengung vorzubereiten.

So, das waren meine Top 7 Tipps, mit denen Sport am Morgen bald kein Problem mehr für euch sein wird. Probiert es aus und sagt mir doch in den Kommentaren, ob euch die Tipps geholfen haben.

Eure Anni

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3 Gedanken zu “Sport am Morgen: 7 Tipps für den Start in den Tag

  1. Pingback: Vorsätze in 2015 durchgezogen? | littlemissanni

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