Sehenswürdigkeiten England: Mudeford Beach

Gestern verbrachte ich meinen Abend damit, alte Bilder durchzuschauen, auf der Suche nach Inspiration, über welchen Ort ich als nächstes bloggen könnte. In meinen Posts über Mexiko habt ihr bereits erfahren, dass ich dort für ein halbes Jahr gelebt habe. Dass ich aber auch in England gewohnt habe, habe ich noch nicht mit euch geteilt.

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England ist mein zweites Zuhause. Ein Land, das ich kennen und lieben gelernt habe. Jedes Mal, wenn ich an meine Zeit dort zurückdenke, versetzt es mir einen kleinen Stich im Herz vor Sehnsucht – fast wie eine verflossene Liebe. Ich gebe zu, das ist wohl etwas theatralisch beschrieben, aber so fühlt es sich einfach an.

Viele Touristen besuchen nur London, was ich auch verstehen kann. Wer will nicht in seinen Kurzurlaub die aufregendsten Sehenswürdigkeiten Englands abklappern? Absolut verständlich. Was viele aber nicht bedenken ist, dass London nicht typisch englisch ist, genauso wenig wie Berlin typisch deutsch. London ist sehenswert – keine Frage. Aber mich persönlich faszinieren mehr die Orte fernab vom Tourismus, die mir viel mehr über die Kultur und ein Land an sich verraten. Und deshalb möchte ich euch heute eine meiner Sehenswürdigkeiten Englands vorstellen: Mudeford Beach.

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Es ist schon ein kleines Weilchen her, dass ich Mudeford Beach besucht habe. Eigentlich heißt der Strand Mudeford Sandbank und liegt in Christchurch. Das Besondere an diesem Strand sind seine vielen kleinen Strandhütten, die Ähnlichkeit mit Gartenhäuser in Schrebergärten haben. Die Unterkünfte erstrecken sich entlang der Sandbank in den unterschiedlichsten Farben, was mich ein bisschen an die Häuser auf Burano in Italien erinnert. Diese Strandhütten sind mit Küchen und Betten/Ausziehsofas ausgestattet und ihr könnt sogar von Februar bis November dort übernachten.

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Um diese Sehenswürdigkeit Englands zu erreichen, nehmt ihr am besten die winzige „Fähre“ von Mudeford Quay zur Sandbank. Das kleine Boot überhaupt als Fähre zu bezeichnen ist schon etwas lustig, da ich dabei eher an große Schiffe denke, die auch Autos transportieren. In Wahrheit ist es aber nur ein ganz normales kleines Boot, das euch für etwa einen Pfund auf die 5 Meter entfernte Sandbank bringt.

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Am Mudeford Beach gibt es auch einen kleinen Shop und ein Restaurant, damit ihr während eures Aufenthaltes gut versorgt seid. Mein Tipp ist allerdings, eigenen Proviant und Decken mitzunehmen und dann am Strand zu picknicken. Es gibt doch nichts schöneres, als beim Essen auf das weite Meer zu blicken.

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Mudeford Beach ist perfekt für einen Tagesausflug oder, um ein paar ruhige Tage mit Familie und Freunden bei Brettspielen zu verbringen. Eine gute Idee wäre auch, Fahrräder mitzubringen, um die Umgebung zu erkunden.

Für die genaue Lage und ein paar zusätzliche Infos schaut mal hier vorbei.

Ich hoffe, ihr schafft es, mal auf der Mudeford Sandbank vorbeizuschauen. Welche Orte gehören eurer Meinung nach noch unbedingt zu Englands Sehenswürdigkeiten?

Eure Anni

England ist euch nicht exotisch genug? Dann schaut doch mal bei meinen Posts über Mexiko vorbei.

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6 Gedanken zu “Sehenswürdigkeiten England: Mudeford Beach

  1. Oh mein Gott, was eine wunderbare Gegend! Ich war tatsächlich noch nie in England, obwohl ich sehr gerne reise, mehrmals im Jahr. Das mit London typisch englisch.. Ist auch das gleiche mit NYC – ich finde NYC überhaupt nicht richtig amerikanisch, es ist nur sehr besonders und aufregend aufgrund der Größe der Stadt. Aber die Leute, das Essen (durch verschiedene Regulationen z.B Getränkegrößen bei Fast Food Restaurants sind beschränkt) ist einfach nicht das, was ich unter „amerikanisch“ verstehe 🙂
    Diese Strandhütten finde ich so süß! Erinnert mich ein bisschen an Dänemark, ohne das nordische irgendwie :D. Werde ich mir merken. Toller Beitrag.

    Liebe Grüße, Andrea von The Luster Edition

    Gefällt 1 Person

    • Wahrscheinlich ist es immer das gleiche mit diesen ganzen Großstädten 🙂 Du solltest unbedingt mal nach England! Ich glaube, das wäre für dich mit deinem Modeblog auch echt interessant 🙂 Liebe Grüße zurück 🙂

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  2. Sehr schöner Beitrag 🙂

    Wie groß bist du denn? Ich bin auch nur 1,63, also auch ziemlich klein. Vielleicht solltest du beim Kauf mal darauf achten, dass der Poncho oder das Cape ein bisschen kürzer ist und ein etwas dünneren Stoff hat. Ansonsten bringt es oft auch schon was, wenn man einfach einen etwas dünneren Pullover oder eine Bluse drunter zieht. Ich trage dazu meistens auch hohe Schuhe, dann sieht man ja gleich ein paar Zentimeter größer aus 🙂

    Liebe Grüße,
    Jana

    Gefällt 1 Person

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